GRIMM Küchen-Wald Breisach
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Breisach I | BW – GRIMM KÜCHEN-Wald

Bei Breisach, am neu eröffneten Baumlehrpfad nahe am Rhein gelegen, wollen wir bei der Wiederaufforstung im Rheinauenwald helfen.

21.03.2026 / Vormittag

Am Internationalen Tag des Waldes haben wir vormittags mit 26 Mitarbeitenden von GRIMM Küchen 600 Bäume gepflanzt. Obwohl der Boden an den Pflanzlöchern schon aufgelockert wurde, haben uns die vielen Wurzeln und der sehr kiesige Boden dennoch Einiges abverlangt. Nichtsdestotrotz waren alle sehr engagiert und mit guter Laune bei der Sache, während die Frühlingssonne sehr angenehm gewärmt hat. Gepflanzt wurde Stieleiche, die sowohl mit Trockenheit als auch mit Nässe (immerhin sind wir hier in einem Auenwald) gut zurecht kommt und Hainbuche, die sich sehr gut als Mischbaumart eignet. Durch ihre tiefreichendes Wurzelwerk und ihre leicht zersetzbare Streu wird die Bodenqualität verbessert. Außerdem wurden 100 Speierlinge gepflanzt, eine sehr seltene heimische Wildobstart. Die Blüten und Früchte des Speierlings dienen sowohl Insekten und Vögeln als Nahrung, als auch den Waldbesuchenden als Augenweide. Zum Schutz der Jungpflanzen vor Wild wurde von der Stadt Breisach ein Zaun gestellt. Weitere 200 Bäume haben wir am gleichen Tag noch mit freiwilligen Helfenden gepflanzt. Die übrigen Bäume werden zeitnah von einem lokalen Forstunternehmen gepflanzt. 

Ein herzliches Dankeschön an GRIMM Küchen für die Finanzierung dieses gelungenen Projekts  mit 1.500 Bäumen und dafür, dass ihr schon zum dritten Mal mit uns zusammenarbeitet. Danke an Förster Torsten Stark, der den ganzen Samstag mit uns auf der Fläche war.

Förster Torsten Stark beim Wurzelschnitt
Förster Torsten Stark beim Wurzelschnitt
So große Setzlinge hatten wir noch nie! Einige waren fast 2 Meter groß
So große Setzlinge hatten wir noch nie! Einige waren fast 2 Meter groß
Der Spaten kam bald an seine Grenzen
Der Spaten kam bald an seine Grenzen
Vater & Sohn zum Ersten
Vater & Sohn zum Ersten
Vater & Sohn zum Zweiten
Vater & Sohn zum Zweiten
Kerzengerade - so soll es sein
Kerzengerade – so soll es sein
Die Hainbuchen waren einfacher zu pflanzen
Die Hainbuchen waren einfacher zu pflanzen
Für die Stieleichen brauchts ein großes Loch
Für die Stieleichen brauchts ein großes Loch
Tief genug?
Tief genug?
Das Hinweisschild am Waldweg
Das Hinweisschild ist gut sichtbar am Waldweg angebracht
Leckeres Curry mit Reis zum Abschluß
Leckeres Curry mit Reis zum Abschluß

21.03.2026 / Nachmittag

Um den Internationalen Tag des Waldes gebührend zu würdigen, haben wir gleich ein zweites Projekt mit freiwilligen Helfenden angehängt. Unter den 19 Unterstützern waren einige, die schon mehrmals mit uns aufgeforstet haben. Dementsprechend zügig ging es voran und weitere 200 Setzlinge kamen in die Erde. Wie am Vormittag war das Wetter schön, fast schon zu warm – wir mussten die Setzlinge laufend wässern und in Säcken schützen. Wie schon bei früheren Freiwilligen-Projekten haben sich auch an diesem Tag wieder tolle Teams gefunden und interessante Gespräche geführt. Wie am Vormittag hat Förster Torsten Stark über den ganzen Nachmittag Fragen beantwortet und viel Wissen vermittelt – Danke Torsten, das war ganz stark!

Ein herzliches Dankeschön für den tatkräftigen Einsatz an alle – tolle Menschen mit viel Enthusiasmus!

Förster Torsten Stark bei der Einführung
Förster Torsten Stark bei der Einführung
Alle haben ihren Platz gefunden und legen los
Alle haben ihren Platz gefunden und legen los
Das ist Frauen-Power!
Das ist Frauen-Power!
Tolles Team
Tolles Team
Andrea hat auch nach 5 Jahren noch Spass am Pflanzen - Gratulation zum Jubiläum
Andrea hat auch nach 5 Jahren noch Spass am Pflanzen – Gratulation zum Jubiläum
Mit einem Lächeln geht es gut von der Hand
Mit einem Lächeln geht es gut von der Hand
Generationen-Team
Generationen-Team
Die beiden lassen sich von den Wurzeln nicht unterkriegen
Die beiden lassen sich von den Wurzeln nicht unterkriegen
Starkes Team - vielen Dank!
Starkes Team – vielen Dank!
Das haben sie sich verdient
Das haben sie sich verdient

17.03.2026

Die Fläche wurde 1999 vom Orkan Lothar stark in Mitleidenschaft gezogen. Danach wurde auf Naturverjüngung gesetzt, es sind aber nur Ahorn und Esche aufgekommen, die leider beide neue Probleme bekommen haben: Der Ahorn hatte mit der Rußrindenkrankheit zu kämpfen und die Esche mit dem Eschentriebsterben. Daher braucht es in dieser Region viele Waldumbaumaßnahmen, zumal der Naturraum ökologisch unglaublich vielfältig und schützenswert ist (u.a. viele Spechte, Fledermäuse und Hirschkäfer). Der Rheinauenwald ist von Besuchern stark frequentiert, weshalb wir diesen, für uns alle so wertvollen Platz unbedingt erhalten wollen.

Rheinauenwald bei Breisach
Rheinauenwald bei Breisach