In Absprache mit den Waldbesitzern und dem zuständigen Förster wird bei einer Begehung der Zustand der Waldfläche analysiert und die Aufforstungsmaßname geplant. Anhand der Bodenbeschaffenheit, bereits bestehender Naturverjüngung und Hangausrichtung bestimmen wir gemeinsam Art und Anzahl der Setzlinge und die erforderlichen Schutzmassnahmen.

Wir binden Waldbesitzer in unser nachhaltiges Konzept ein. Die Berufung der Fläche und Vorbereitung der Pflanzaktion übernimmt der Waldbesitzer. Während der Pflanzung sind der Waldbesitzer und der Förster vor Ort und koordinieren den Ablauf.

In Absprache mit dem Auftraggeber / Spender und Waldbesitzer gestaltet myreforest die Öffentlichkeitsarbeit. Interviews, symbolische Pflanz-Termine und die Erstellung einer Pressemitteilung koordinieren wir mit der zuständigen Fachabteilung. Waldflächen können Mit ihrem Unternehmensnamen benannt werden. An der Waldfläche bringen wir eine Hinweistafel inkl. QR-Code zur Projektseite an.

Über eine Periode von 5 Jahren werden die jungen Bäume mindestens einmal jährlich freigeschnitten , gegebenenfalls bewässert und im Bedarfsfall Nachpflanzungen vorgenommen.

Der Waldbesitzer verpflichtet sich vertraglich, die Waldfläche im Sinne der nachhaltigen Bewirtschaftung für 80 Jahre nicht zu fällen (nur wachstumsfördernde Schläge sind möglich). Aufgrund der rechtlichen Grundlage ist diese Verpflichtung nur für einen Zeitraum von maximal 30 Jahren gerichtsfest vereinbar. Die weiteren Jahre sind daher eine Selbstverpflichtung des Waldbesitzers bzw. seiner Nachkommen, die in Deutschland gerichtlich nicht einklagbar ist. Eine freiwillige Verpflichtung der Waldbesitzer konnten wir bisher immer vereinbaren. Wir suchen gezielt Waldbesitzer, für die der nachhaltig ökologische Aspekt im Vordergrund steht.

Als gemeinnützige GmbH stellen wir für unsere Spender und Unterstützer eine abzugsfähige Spendenbescheinigung aus.